Männergrippe ruiniert Regionalligaauftakt


Giants aus Karlsruhe erobern Tübingen
Eine Woche nach dem frühen Saisonhöhepunkt, dem Pokalkracher gegen Kaufering, stand am Samstag der ersehnte Saisonstart in der Regionalliga auf dem Programm. Bereits früh in der Woche zeichnete sich ab, dass nicht nur Menschen von Studium und Arbeit abgelenkt waren, auch die ersten Erkältungsanzeichen ließen nichts Gutes erahnen. Und so tat das Trainersolo Mathias Lother am Freitag noch alles, um mit mehr als einem Block (Sensationsjournalismus, irgendwann muss mich der Springerverlag ja bemerken) antreten zu können, dank Telefon und Wein schaffte er es auch soweit um nicht nur einen entspannten Abend verleben zu können, die Mannschaftsbesprechung am Samstag klang auch erfreulich positiv.
Mit elf Feldspielenden und einer Torhütermaschine ging es so in die Begegnung mit den Fächerstädtern, die sich die Arroganz leisteten #LP32 nicht im Kader zu haben und statt dessen #TW1 auf die Stürmer der Sharks loszulassen. Ein Move der den nötigen Eindruck nicht verfehlte. Wie bereits im Spiel gegen die Sportvg Feuerbach in der ersten Pokalrunde, konnten die Stürmer der Sharks deutlich weniger aufs Gehäuse von Thilo Wüst bringen als erhofft. Und das war nicht nur dem Abwehrbollwerk der Karlsruher geschuldet die mit allen Mitteln die Tübinger Angriffsbemühungen zu vereiteln suchten. Die Sharks fuhren da eine andere Taktik, gegen Feuerbach hatte es ja auch schon funktioniert, und ließen dem eigenen Goalie mehr Spielanteile, so konnte sich #CR54 wieder mehrfach auszeichnen und es entwickelte sich ein Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste.
Und so dauerte es tatsächlich 37 Minuten bis zum ersten Aufreger. Jakob Grasser, den man bis dahin eigentlich verhältnismäßig gut im Griff hatte, so gut man den letztjährigen Topscorer der Giants halt im Griff haben kann, zielte schließlich doch so präzise, dass der edle Ritter im Tübinger Kasten geschlagen war. Um die Drittelpause herum durften die Sharks dann mal wieder ihre versuchen ihre gefürchtetes (beim eigenen Anhang) Überzahlspiel zu üben… leider weiterhin nicht soo geil.
Ebenso ungeil das zweite Karlsruher Tor. Der Tü35 Block eroberte sich den Ball, die beiden alten Säcke vorne begannen einen wirren Sturmlauf und die Versuche der mehr oder weniger alten Menschen hinten drin, schnell eine jüngere Verteidigung einzuwechseln, waren nicht schnell genug für Simon Woll. Balleroberung, komischer Schuß irgendwo aus der Distanz. Und irgendwie rutscht er in die Maschen.
Aber das wäre nicht das erste Spiel gegen die Giants das noch gekippt ist. Dachte sich dann auch Lukas Laurisch und legte fünf Minuten vor dem Ende das dritte Tor oben drauf. Wieder tun die Sharks komische Dinge beim Wechsel, Grasser kriegt den Ball, setzt Laurisch in Szene und wieder hängt der Lochball im Tübinger Tor.
Ein kurzer Funke Hoffnung glomm nochmal auf, als Simon Martin es eine Minute später dann endlich doch schafft, den Ball an Wüst vorbei ins Eck zu knallen, doch verbleibenden vier Minuten bleiben torlos auf beiden Seiten.
Nach diesem Spiel und dem Calwer 5-3 Sieg über Konstanz im ersten Spiel des Tages, steht die Tabelle Kopf. Bereits in zwei Wochen steigt in Konstanz mit der Neuauflage des Finals um die süddeutsche Meisterschaft das Kellerduell gegen die Lakers aus Konstanz, hier hoffentlich wieder mit gesünderem und schlagkräftigerem Kader.

Bereits an diesem Wochenende gibt es allerdings den Saisonauftakt unserer Frauen, wenn es am Samstag in der Herrmann-Hepper-Turnhalle erst gegen das Team von Stern München und danach ins Derby gegen die SG Ludwigshafen/ Karlsruhe geht. Am Sonnntag trifft dann unser Kleinfeldteam auf Feuerbach und Schriesheim.

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